Schnittkurse 2026
Liebe Vereinsvorstände, liebe Gäste, liebe Interessenten,
wie bei so vielen Dingen gilt auch beim Gehölzschnitt: Die Übung macht den Meister. Besonders Neulinge fühlen sich mit nur einem Schnittkurs oft noch nicht in der Lage, selbst einen Baum fachgerecht zu schneiden und geben frustriert gleich wieder auf.
Neue Züchtungen und Wuchsformen bringen neue Erkenntnisse und andere Schnittweisen mit sich. Klimawandel und Globalisierung stellen höhere Anforderungen an Pflanzenschutz und Pflege.Die Bezirksfachberater lernen auf Fortbildungen das Neueste kennen und geben dieses Wissen und Ihre Erfahrung gerne in Theorie und Praxis an die Kursteilnehmer weiter.
Besuchen Sie deshalb immer wieder Kurse. Das festigt die Grundlagen, schult den Blick und mit jedem Kurs fällt ein fachgerechter Schnitt leichter. Gezeigt wird neben Baumschnitt -wenn möglich- auch der Rückschnitt von Obststräuchern und Ziergehölzen. Zudem geben die Fachberater Tipps zur weiteren Pflege, zur Düngung und zur Vorbeugung von Krankheiten. Selbst "alte Hasen" werden überrascht sein.
An den Kursen dürfen auch Nichtmitglieder teilnehmen. Gäste sind immer willkommen. Für die Teilnehmer sind die Kurse kostenlos. Schnittwerkzeug muß nicht mitgebracht werden.
Auf festes Schuhwerk und der Witterung angepasste Kleidung achten. Es kann sehr, sehr kalt werden!
Am besten hat sich das Zwiebelsystem bewährt.
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Schnittkurse 2026
GF-Lindenfeld : 06. 02. 2026 um 18.00 Uhr - Theorie im Vereinsheim Kursleiter : Herr F. J Klement 07. 02. 2026 um 9.00 Uhr - Praxis Treffpunkt Vereinsheim Kursleiter : Herr F. J. Klement Info Eduard Kessler : [email protected] ( ohne Anmeldung )
GF Pfahlbronn : 04. 02. 2026 um 19 .00 Uhr im Vereinsheim (mit Anmeldung) Kursleiter: Willy de Wit Anmeldung & Info Thomas Wydra: [email protected] Nicole Massak : [email protected] 07. 02. 2026 / 9.30 - 12.00 Uhr Praxis : Treffpunkt Vereinsheim ( ohne Anmeldung )
GF Großdeinbach: 21. Februar 2026 um 13 Uhr Treffpunkt : Kleingartenanlage 1 ( ohne Anmeldung) Kursleiter: Fachberater Wenzel Metschar 28. März 2026 um 13 Uhr Treffpunkt : auf der Obstwiese beim Wasserturm in Großdeinbach ( ohne Anmeldung ) Kursleitung: Fachberater Wenzel Metschar Info Waldemar Sept : [email protected] Wenzel Metschar : [email protected]
GF west: 07.03. 2026 / 9.30-12. 00 Uhr: Praxis : Treffpunkt Eingang Eugen-Bolz-Straße Kursleiter : Willy de Wit ( ohne Anmeldung ) Info: Kristin Nicke – Ebeling: [email protected]
GF Straßd. Berg 20. 03. 2026 um 19.00 - 21.00 Uhr Theorie : Treffpunkt : Stadtwirt Straßdorf ( mit Anmeldung ) Kursleiter : Herr F. J. Klement Anmeldung & Info: Michael Ackermann [email protected] 21. 03. 2026 um 9.00 - 12.00 Uhr Praxis : Treffpunkt Anlage Straßdorfer Berg (ohne Anmeldung ) Kursleitung : Herr F. J. Klement
GF Schapplachhalde : 21. 03. 2026 um 9. 30 – 12.00 Praxis : Treffpunkt Vereinsheim (ohne Anmeldung ) Kursleiter : Willy de Wit Info: Andrej Homann [email protected]
GF Bartholomä: Zum diesjährigen Schnittkurs an Kern -und Steinobst laden wir herzlich ein. Die notwendigen Schnittmaßnahmen werden an Halb- und Hochstämmen, sowie an Spindelbäumen und einer Spalieranlage durchgeführt. Referent ist Franz-Josef Klement vom Landratsamt Ostalbkreis, Landwirtschaftsamt. Treffpunkt: Baumgrundstück der Gartenfreunde im Industriegebiet Gänsteich an der Straße „Zum Flugplatz“ gegenüber Fa. Portakabin am Ortsausgang in Richtung Steinheim.Beginn: Freitag, 24.04.2026, 16:00 Anmeldung gerne bis 20.04.2026 an [email protected] Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.
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| Schnittkurs GF Pfahlbronn |
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Schnittkurs in Pfahlbronn Zu einem zweiteiligen Schnittkurs wurde Willy de Wit, Fachberater und Fachwart im Vereinsheim Hasenköhl in Pfahlbronn eingeladen. 41 interessierte Gäste hatten sich eingefunden. „Pfahlbronn ist immer Spitzenreiter bei Schnittkursen,“ sagte der Fachmann Zunächst startete de Wit mit dem theoretischen Teil des Schnittkurses. Stein-und Kernobst haben seit den Zeiten der Römer eine lange Zeit hinter sich. Durch sie wurden Obstbäume veredelt und kultiviert, aber auch Schadpilze wie der bekannte Schorf eingezüchtet. Heute müssen sie regelmäßig geschnitten und gepflegt werden, um etwa Alterungsprozesse einzudämmen. Alles unterliegt die ersten Jahre dem Aufbau eines stabilen Gerüstes. Früchte sind deshalb nur zweitrangig. “Da tut sich der Schwabe schwer,“ meinte de Wit. Nicht alle Alarmtriebe (Schosser) müssen entfernt werden, da ja neue Fruchtäste herangezogen werden sollten. Beim praktischen Teil waren nicht minder weniger TN anwesend. Äpfel -und Quittenbäume schneidet man im Prinzip nach gleichem Pyramidenschnitt, obwohl Quittenbäume (Apfel- oder Birnenquitte) zu starker Verwilderung neigen und manchmal gar wie Büsche aussehen. Auch Besucher durften unter der fachlichen Anleitung selbst Hand anlegen. Bei Spalierbäumen sollten die zu erziehende Äste locker am Draht fixiert werden. Keinesfalls darf man ihnen den Kragen abdrehen. Die Sauerkirsche braucht einen starken Rückschnitt ins gesunde Holz, da dieser den Neuaustrieb fördert Luft und Liebe sind beim Obstbaumschnitt unerlässlich: Luft gegen Pilze und die Liebe zum Geschöpf der Natur. |
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In der Winterruhe Hand anlegen, 360-Grad-Blick auf den Obstbaum
Die Garten-Saison in Straßdorf wurde bei Frost und dem Blick auf kahle Äste durch einen 2-phasigen Obstbaum-Schnitt-Kurs in der letzten Woche eingeleitet. Insgesamt 26 Gärtnerinnen und Gärtner wurden in einer Abendveranstaltung zunächst mit der Biologie der Kern- und Steinobstpflanzen durch den Fachberater Willy de Wit vertraut gemacht. Drei Tage später - bei minus 3 Grad (gefühlt minus 6) - war dann die Kleingartenanlage der Gartenfreunde Straßdorf e.V. Treffpunkt, um das erlernte Wissen - mit Schere und Säge - fachgerecht in der Praxis umzusetzen.
Die winterliche Ruhephase der Obstbäume, so Willy de Wit, ist der sinnvollste Zeitpunkt den erfolgreichen und zielführenden Pflege- und Wachstumsschnitt vorzunehmen, Der Lohn für die Arbeit mit Pudelmütze, Handschuhen und kalten Füßen ist ein gesunder Baum und eine vitaminreiche Ernte. Wissenswertes zur Auswahl der Pflanze für den heimischen Garten, über die richtige Anpflanzung, von der Bodenbetrachtung für die Wurzeln und dem nötigen Raum für den Baum waren ebenso Bestandteil des Grundlagenwissens wie auch die verschiedenen Formen des Pflegeschnitts bis hin zur Veredelung. Kurzum: Obstbäume im 360-Grad Blick. So hat der Fachberater den Gärtnerinnen und Gärtnern sachkundige „Lebenshilfe“ für die Pflege und Fruchtbarkeit ihrer Apfel-, Birnen-, Kirsch-, Pfirsich und Pflaumenbäume gegeben. Bei den Gartenfreunden Straßdorf e.V. wurde bei winterlichen Temperaturen in den Gärten an unterschiedlichen Obstbäumen Hand, Schere und Säge angelegt. Vom Pflanz-, Erziehungs-, Erhaltungs- bis zum Verjüngungsschnitt. Im Detail wurde das Auslichten der Kronen, die Ausbildung des führenden Astes sowie die Ausrichtung der drei Leit-Äste in einem pyramidenartigen Schnitt umgesetzt: Im richtigen Winkel und dem sicheren Abstand, damit die Sonnendurchflutung garantiert ist und die Nässe keinen Schaden am Blattwerk, den Blüten und der Frucht verursacht. Das alles konnte nicht nur von Vereinsmitgliedern, sondern auch von vielen gärtnerisch Interessierten aus Straßdorf und Gmünd ausgeführt werden. Dieses öffentliche Angebot ist uns wichtig, so die Vereinsvorsitzende Gisela Merz, um immer wieder Anregungen bei der Baumpflege zu geben und die Sortenvielfalt beim Obst zu erhalten. Bei der praktischen Arbeit vor Ort in Straßdorf stand zunächst die ganz individuelle Betrachtung und Analyse des Baumes, immer in Verbindung mit den Wachstumsgesetzen der Sorte. Es braucht eine ganzheitliche und ganzjährige Betrachtung, um die vitale Stärke des Baumes zu fördern und zu erhalten. Stets mit praktischen Tipps des Fachberaters Willy de Witt vor dem Schnitt, weil nach dem Schnitt nichts mehr rückgängig zu machen ist: „Die im Volksmund „Wasserschosse“ genannten Alarmtriebe dürfen nicht wahllos entfernt werden, da ein Teil von ihnen auch zum Aufbau neuer Frucht- und Leit-Äste immens wichtig ist.“
Aber nicht nur die Gesundheit der Obstbäume sind dem Fachberater wichtig. Die Arbeitssicherheit im Garten war deshalb auch Bestandteil des Kurses. Vom schnittfesten Handschuh, der Schutzbrille bis hin zur standfesten Leiter oder dem Teleskop-Werkzeug, um mit sicherem Stand die Baumpflege zu betreiben und Risiken auf der Leiter oder im Baum zu vermeiden.